Willkommen am Institut: Maximilian Wegener

Das Institut für Politische Wissenschaft freut sich Maximilian Wegener als neuen wissenschaftlichen Mitarbeiter am Lehrstuhl für Menschenrechtspolitik begrüßen zu dürfen. Seit dem 15. April 2026 ist Maximilian Wegener Teil des Instituts in Erlangen, wo er primär zu Themen an der Schnittstelle zwischen empirischer Menschenrechtsforschung, Friedens- und Konfliktforschung sowie den Internationalen Beziehungen forschen und lehren wird.

Maximilian Wegener hat in Düsseldorf, Belfast, Tübingen und Brisbane Politikwissenschaft mit Schwerpunkt Friedens- und Konfliktforschung studiert. Im Rahmen seiner Promotion an der Zeppelin Universität Friedrichshafen beschäftigte er sich anschließend aus interdisziplinärer Perspektive mit der Eskalation und Prävention gruppenbezogener Massenverbrechen. Mit einem besonderen Fokus auf den Fall Kenia (2007-2022) untersuchte Maximilian Wegener in seiner Dissertationsschrift, wie (potenziell genozidale) Massengewalt gegen die Zivilbevölkerung trotz eines hohen Eskalationsrisikos verhindert werden kann.

In Forschung und Lehre beschäftigt sich Maximilian Wegener auch weiterhin schwerpunktmäßig mit bewaffneten Konflikten, Friedensprozessen sowie der Eskalation und Prävention von Massengewalt. Konkrete Forschungsschwerpunkte umfassen u.a. die ideologisch-diskursive Legitimation genozidaler Gewalt, den Nexus zwischen (transnationaler) Autokratisierung und Menschenrechtsverletzungen sowie die Entstehungsbedingungen und Strategien zivilgesellschaftlichen Widerstands.