Ringvorlesung „Nachhaltigkeit“ mit Institutsbeteiligung

Im Sommersemester 2026 wird immer mittwochs von 16:30 – 18:00 Uhr im großen Hörsaal in der Senatssaal des Kollegienhauses (Universitätsstr. 15, 91054 Erlangen), die Ringvorlesung „Nachhaltigkeit“ stattfinden.

Auch das Institut für Politische Wissenschaft ist an der Ringvorlesung beteiligt: Am 06.05.2026 wird Prof. Dr. Sandra Eckert, Leiterin des Lehrstuhls für Vergleichende Politikwissenschaft und Europäisches Regieren, zusammen mit Selim Küçükkaya (PHIL) zum Thema „Erlangen, Berlin, Brüssel: Herausforderungen in der europäischen Umwelt-und Klimapolitik“ referieren.

Der Vortrag stellt aus einer politikwissenschaftlichen Sicht die Mehrebenendynamik in der europäischen Umwelt- und Klimapolitik dar: Welche Rolle spielen die supranationale (Brüssel), nationale (Berlin) und lokale Ebene (Erlangen) in diesen Politikfeldern? Wieviel Gestaltungsmöglichkeit bleibt überhaupt für die Kommunen und wie interagieren die Ebenen miteinander? Als Hauptherausforderung werden dabei die zunehmende Politisierung dieser Politikfelder sowie der gesellschaftliche und parteipolitische Widerstand gegen eine grüne Transformation diskutiert.

An illustrativen Beispielen wird dargestellt, wie über Umwelt- und Klimapolitik in den Institutionen der Europäischen Union (EU) entschieden wird, und wie diese Beschlüsse dann in den Mitgliedstaaten weiter ausgestaltet und umgesetzt werden. Der Vortrag greift zentrale Bereiche des sogenannten ‚Green Deals‘ wie beispielsweise das Ziel der Klimaneutralität heraus und zeigt deren Relevanz für die Politik vor Ort in Erlangen auf.


Die Ringvorlesung kombiniert Vorträge aus den fachspezifischen Prinzipien der Nachhaltigkeit mit moderierten Diskussionen im Anschluss. Ziel ist es, wissenschaftliche Erkenntnisse mit handlungsorientierten Gestaltungsoptionen zu verbinden und den interdisziplinären Austausch zu fördern. Teilnehmende erwerben so ein vertieftes Nachhaltigkeitsverständnis und stärken ihre Kompetenzen in kritischer Reflexion.

Die Ringvorlesung geht aus der AG BNE (Arbeitsgruppe Bildung für Nachhaltige Entwicklung) der Kommission für Nachhaltigkeit hervor.