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Prof. Dr. Dr. h.c. Heiner Bielefeldt

  • Tätigkeit: Professor, Lehrstuhlinhaber
  • Organisation: Institut für Politische Wissenschaft
  • Abteilung: Lehrstuhl für Menschenrechte und Menschenrechtspolitik
  • Telefonnummer: +49 9131 85-23273
  • Faxnummer: +49 9131 85-22371
  • E-Mail: heiner.bielefeldt@fau.de
  • Webseite:
  • Adresse:
    Kochstr. 4/5
    91054 Erlangen
    Raum 4.028
  • Sprechzeiten: Sprechzeiten:
    Jede Woche Mo, 14:00 - 16:00, Raum 4.028, im Vorlesungszeitraum

Heiner Bielefeldt wurde 1958 in einem kleinen Dorf in der Nähe von Aachen geboren. Nach seiner Schulausbildung studierte er Philosophie, Theologie und Geschichte an den Universitäten Bonn und Tübingen. Im Jahre 1989 promovierte er an der Universität Tübingen im Fach Philosophie mit einer Arbeit zu den Gesellschaftsvertragstheorien. Im Jahre 2000 folgte die Habilitation an der Universität Bremen mit einer Arbeit zur Philosophie der Menschenrechte für das Fach Philosophie. Bielefeldt unterrichtete an verschiedenen Universitäten: in Mannheim, Heidelberg, Toronto, Bielefeld, Bremen, Oslo und Erlangen-Nürnberg.

Seit Anfang der 1980er Jahre engagiert sich Heiner Bielefeldt sowohl akademisch als auch in zivilgesellschaftlichen Organisationen für das Thema Menschenrechte. Zwischen 2003 und 2009 fungierte er als Direktor des auf Beschluss des Deutschen Bundestags eingerichteten Deutschen Instituts für Menschenrechte. Seit dem Wintersemester 2009/10 hat er den Lehrstuhl für Menschenrechte und Menschenrechtspolitik an der Friedrich-Alexander-Universität inne. Zwischen 2016 und 2019 war er außerdem “Professor 2” am Norwegian Centre for Human Rights in Oslo. Bielefeldts Forschungsinteressen sind breit angelegt und schließen interdisziplinäre Fragen der Menschenrechtstheorie und –praxis genauso ein wie die politische Ideengeschichte und normative Grenzfragen zwischen Menschenrechten und Medizinethik (vgl. dazu die Liste der Publikationen).

Von 2010 bis 2016 hatte Heiner Bielefeldt das Amt des UN-Sonderberichterstatters für Religions- und Weltanschauungsfreiheit inne. Es handelt sich dabei um ein weltweites Mandat, das ursprünglich im Jahre 1986 geschaffen worden war. In der Wahrnehmung dieser Aufgabe führte Bielefeldt Fact-Finding Missionen in zahlreichen Ländern durch und verfasste thematische Berichte für den UN-Menschenrecht bzw. die UN-Generalversammlung. Sämtliche Berichte sind auf der Website des UN-Hochkommissariats verfügbar (www.ohchr.org).

Seit 2007 hat Bielefeldt eine Honorarprofessur an der rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Bielefeld inne. Im Jahre 2014 erhielt er ein Ehrendoktorat der katholisch-theologischen Fakultät der Universität Luzern. Die Brigham Young University in Provo/ USA zeichnete ihn mit dem 2016 Religious Freedom Service Award aus. Im Jahre 2017 erhielt er den Alfons-Auer-Ethik-Preis der katholisch-theologischen Fakultät der Universität Tübingen. Sein bei Oxford University Press veröffentlichter und zusammen mit Nazila Ghanea und Michael Wiener verfasster Kommentar zu Religionsfreiheit (“Freedom of Religion or Belief. An International Commentary”) erhielt den Guiseppe Alberigo Award (Kategorie A) der European Academy of Religion in Bologna. Im Oktober 2017 erhielt Bielefeldt von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier das Bundesverdienstkreuz Erster Klasse.

Theorie und Praxis der Menschenrechte, politische Ideengeschichte, philosophische Ethik,
Rechtsphilosophie, interkulturelle Philosophie, Religions- und Weltanschauungsfreiheit

I. Selbständige Buchpublikationen (Monographien)

II. Mitherausgabe bzw. konzeptionelle und redaktionelle Erarbeitung von Sammelbänden

III. Kleinere selbständige Publikationen („Broschüren“)

IV. Aufsätze in wissenschaftlichen Büchern und Zeitschriften (Auswahl)

V. Lexikon- und Handbuchartikel

VI. Rezensionen

Publikationsliste von Prof. Dr. Dr. h.c. Heiner Bielefeldt (PDF)