APSA 2026 in Boston

Wie gehen autoritäre Staaten gegen Kritikerinnen und Kritiker jenseits ihrer eigenen Grenzen vor? Und wie vernetzen sich autoritäre Akteure über Ländergrenzen hinweg?

Mit diesen Fragen befasste sich Thomas Demmelhuber auf dem 122. Annual Meeting der American Political Science Association (APSA). Die Tagung fand vom 3. bis 6. September 2026 in Boston statt und stand unter dem Leitthema „Democracy Under Threat: How to Understand, Protect, and Rebuild“. Mit mehr als 7.000 Teilnehmenden zählt sie zu den größten politikwissenschaftlichen Fachkonferenzen weltweit.

In seinem Vortrag untersuchte Demmelhuber Formen und Funktionen von transnationaler Repression am Beispiel von Saudi-Arabien. Der Vortrag beruht auf seinem Beitrag zum Sammelband „Transnational Repression: A Comparative Perspective Across Autocracies and Democracies “ und bettet sich in die Forschungen im Rahmen von EXC 3039 „Transforming Human Rights“ ein. Der Band wird von Šumit Ganguly (Stanford) und Klaus Brummer (Eichstätt) herausgegeben und erscheint in Kürze bei Cambridge University Press.


Ebenso wirkte Demmelhuber als Discussant in einem Panel zu „Authoritarian Actor Networks“ mit, das u.a. gemeinsam mit Marianne Kneuer (TU Dresden), Rachel Beatty Riedl (Cornell) und Karrie Koesel (Notre Dame) gestaltet wurde.