FAU-Doktorandin bei DigiMeet 2025
Mit 150 Anmeldungen aus 16 verschiedenen Ländern fand am 6. November das virtuelle Forschungstreffen zur Digitalisierung (DigiMeet) 2025 statt. Es bot Forschenden die Gelegenheit zum Austausch und zur Vernetzung. Das Programm umfasste parallele Panels zu Regulierung, KI-Governance und Netzwerkdiskursen.
Lama Ranjous, Doktorandin an der FAU Erlangen-Nürnberg und Mitglied des Graduiertenzentrums vom Bayerischen Forschungsinstitut für Digitale Transformation (bidt), präsentierte einen Aufsatz über die sich wandelnde Rolle von Social-Media-Plattformen in Konflikten. Ihr Vortrag „Social Media Platforms: From Carriers of Activism to Documenting and Mediating Violence in Syria“ beschrieb, wie sich soziale Medien in Syrien von einfachen „Trägern des Aktivismus“ zu einem komplexen, dualen Instrument entwickelten. Sie wurden zu unverzichtbaren Werkzeugen für die Dokumentation von Gräueltaten und gleichzeitig zu Instrumenten, die der Verbreitung von Propaganda und der Koordination von Gewaltaktionen dienten.
Die Veranstaltung wurde von bidt gemeinsem mit dem Center for Advanced Internet Studies (CAIS), dem Leibniz-Institut für Medienforschung – Hans-Bredow-Institut (HBI) und dem Weizenbaum-Institut (WI) organisiert. Der Tag endete mit einer Gruppendiskussion über „Visionen für die ideale digitale Plattform der Zukunft“ und die Frage, wie diese Visionen verwirklicht werden könnten.
