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Neues Forschungsprojekt: Autokratien und COVID19

Der Lehrstuhl für Politik und Gesellschaft des Nahen Ostens konnte ein neues Forschungsprojekt, finanziert von der VolkswagenStiftung, einwerben. Im Rahmen der Ausschreibung „Corona Crisis and Beyond – Perspectives for Science, Scholarship and Society“ wurde der Projektantrag zum Thema „Global autocratic collaboration in times of COVID19: Game changer or business as usual in Sino-Gulf Relations?“ bewilligt. Gemeinsam mit den Projektpartnern Julia Gurol (Universität Freiburg) und Tobias Zumbrägel (CARPO Bonn) widmet sich das Projekt der Frage, inwiefern die Pandemiebekämpfung ein Beschleuniger für die Kollaboration von autokratischen Regimen ist und die Verbreitung von autokratischen Normen und Praktiken verstärkt. Am Beispiel von Tracing Apps und Überwachungstechnologien schauen wir uns die transregionalen Korridore des Austauschs zwischen China und den arabischen Golfstaaten an, um zu untersuchen, wie das chinesische Narrativ eines leistungsfähigeren Governance-Modells diffundiert.